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Einzelhandelsinventur -
Stichprobeninventur für Unternehmen mit offenen Warenwirtschaftssystemen
Bereits seit 1977 ist es gesetzlich erlaubt, die Vollinventur durch den Einsatz von Stichprobenverfahren zu rationalisieren. Dies gilt natürlich auch für die Inventuren in Unternehmen des Einzelhandels.
INFORM bietet für Filialorganisationen, die Warenwirtschaftssysteme ohne Bestands- fortschreibung im Einsatz haben, eine spezielle Version von INVENT für Einzelhandelsinventuren an. INVENT entspricht den Vorgaben gemäß HGB § 241 und der HFA-Stellungnahme 1/1990 des IDW.
Vorteile der Stichprobeninventur
Halbierung der Aufnahmezeiten
Senkung der Inventurkosten
Reduzierung bzw. Entfall der Schließungszeiten für die Aufnahme
Verringerung des Personalbedarfs
Zeitlicher Aspekt der Inventur
Der zeitliche Aspekt der Inventur bleibt bei Einsatz von INVENT unberührt. Nach wie vor können im üblichen gesetzlichen Rahmen die Termine zum Stichtag vor- oder nachverlegt werden. Auch einer Aufnahme während der Ladenöffnungszeit steht nichts entgegen.
Vorgehensweise
Das Sortiment wird abteilungsweise weiterhin komplett durchgezählt, der Stichprobenumfang in Form eines Erfassungsintervalls vorgegeben. Beispielweise bedeutet ein Intervall von 20, dass nur der Verkaufspreis jedes 20. Stücks aufgeschrieben wird.
Der Erfassungsaufwand wird gegenüber einer herkömmlichen Inventur deutlich gesenkt. In der Praxis ergeben sich dadurch Einsparungen in den Aufnahmezeiten von 40 bis 70 % je nach Abteilung bzw. Sortiment.
Augrund von Vorjahres-Inventurdaten werden von der INFORM die Zählintervalle und Vollerhebungsgrenzen pro Filiale und Abteilung fest vorgegeben.
Vollerhebungsgrenze
Die Vollerhebungsgrenze ist eine Preisobergrenze. Es ist unbedingt zu vermeiden Stücke mit Preisen über dieser Preisobergrenze in die Stichprobenaufnahme einfließen zu lassen.
Abhängig von den jeweils aufzunehmenden Sortimenten ist es erforderlich, Artikel mit Verkaufspreisen über der Vollerhebungsgrenze konventionell vollständig aufzunehmen. Diese Vollerhebungsgrenze wird in Anlehnung an die zu bildenden Gruppen unterschiedlich vorgegeben. Sie wird jedoch so geplant, dass es sich um wenige bzw. klar abgrenzbare Artikel mit hohen VK- Preisen handelt.
Zählintervalle
Als Berechnungsgrundlage werden die Daten der letzten konventionellen Inventur herangezogen. Es werden die Werte für Menge, VK- Preis und ggf. Warengruppe bzw. Abteilung pro Artikel benötigt.
Auf dieser Basis werden pro Warengruppe, Abteilung oder Filiale – je nach erforderlicher Ergebnisgliederung – die notwendigen Intervalle mit Hilfe einer mathematischen Formel berechnet.
Gleichzeitig werden während dieses Planungsvorgangs Datensätze mit alternativen Vollerhebungsgrenzen durchgerechnet. Als Ergebnis kommt ein Vorschlag mit unterschiedlichen Vollerhebungsgrenzen und den dazu gehörenden Zählintervallen beispielsweise für jede Warengruppe heraus.
OCR - Beleglesung
INFORM bietet neben der Auswertung Inventurdaten mit INVENT auch die Erfassung der Inventurbelege als Dienstleistung mit kompletter Inhouse-Verarbeitung an.
Die Stichprobeninventur kann sowohl über MDE-Geräte als auch auf OCR-Inventurbelegen erfasst werden. Die Belege werden über hauseigene Belegleser digitalisiert und die Daten für die weitere Beleglesung erfasst.
Nach erfolgten logischen Prüfungen der Inventurdaten und Klärung der Rückfragen wird die Hochrechnung durch die INFORM als Dienstleistung durchgeführt.
Nehmen Sie Kontakt zu uns auf! Wir beraten Sie gerne.
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